Institut für Physik

Universität und Stadt Oldenburg   Logo OL


Die Universität

Die Carl von Ossietzky Universität nahm 1973 ihren Lehrbetrieb auf. Heute sind an ihr etwa 12.000 Studierende immatrikuliert, knapp 30% davon in den Naturwissenschaften und der Mathematik. Diese Fächer sind in einem separaten Gebäudekomplex untergebracht, der auf Grund seiner ansprechenden Architektur mehrfach prämiert wurde. Die anderen Teile der Universität (inklusive Mensa, Sporttrakt etc.) sind in 15 Minuten zu Fuß zu erreichen.

Die Mensa im Hauptgebäude ist mit Sicherheit eine der besten in ganz Deutschland; nicht umsonst wurde sie vielfach ausgezeichnet. Es gibt täglich zwei Menü-Gerichte (eines davon vegetarisch) sowie ein Büffet, an dem man sich sein Essen selbst zusammenstellen kann. Die Kosten für die Menü-Gerichte betragen 1,80 € bis 2,00 €. Die Mensa achtet sehr darauf, daß möglichst viele Zutaten aus ökologischem Anbau stammen.

Der Hochschulsport bietet viele Möglichkeiten: Schwimmbad, Sauna, Tennisplätze (Sommer) und Kraftstudio können genutzt werden; in zahlreichen Kursen kann man Taekwondo, Jonglieren, Tanzen, Bogenschießen, Freeclimbing und vieles mehr lernen oder sich einfach fit halten – alles entweder umsonst oder gegen eine nur geringe Kostenbeteiligung.

Die Studierenden selbst organisieren ein vielfältiges kulturelles Angebot, zu dem unter anderem ein Programm-Kino, ein Kabarett und eine Kleinkunst-Bühne gehören. Nicht zuletzt gibt es noch die Konzerte des Uni-Orchesters und große Feiern wie zum Beispiel den Bibliotheksball.

Weitere Informationen finden sich auf den Internet-Seiten der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Wohnen

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Oldenburg ist vergleichsweise entspannt. Vom Studentenwerk werden knapp 2000 modern eingerichtete Wohnheimplätze verwaltet (alle mit Internetanschluß; Miete ca. 150 Euro pro Monat; Wartezeiten maximal 3 Monate). Die meisten Wohnheime liegen recht günstig zwischen Stadtzentrum und Uni. Auch auf dem ‚freien Markt‘ ist das Preis/Leistungsverhältnis gut und das Angebot reichlich.

Die Stadt Oldenburg  Logo OL


Die ehemalige Residenzstadt Oldenburg hat etwa 155.000 Einwohner; daß sie als "jung" gilt, liegt nicht zuletzt an der relativ großen Anzahl der Studierenden. Oldenburg ist aber auch eine grüne Stadt. Dazu tragen nicht nur die vielen Parkanlagen und Stadtwälder bei, sondern auch die zahllosen Vorgärten: ganz überwiegend wohnt man in Oldenburg in Ein- und Zweifamilienhäusern.

Die Innenstadt ist größtenteils Fußgängerzone; hier findet man zahllose Kneipen, Diskotheken und Straßencafes, die an warmen Sommertagen manchen Straßen und Plätzen ein fast südländisches Flair verleihen.

Das Kulturleben ist recht rege, ob etabliert oder alternativ. Neben den großen Inszenierungen des Staatstheaters und den Veranstaltungen der Weser-Ems-Halle gibt es eine eine beachtliche Anzahl weiterer Veranstaltungen. Musik jeder Richtung, Klein- und Aktionskunst, Kabarett, Lesungen und vieles mehr wird von einer Reihe kleinerer städtischer und privater Kulturzentren angeboten. Und schließlich gibt es noch rund ein Dutzend Kinos für jeden Geschmack.

Sommers wie winters ist das Fahrrad aus dem Stadtbild nicht wegzudenken. An allen größeren Straßen gibt es Fahrradwege, so daß man sich auch ohne Auto schnell und sicher fortbewegen kann. Falls nötig, läßt sich das Fahrrad auch im Bus mitnehmen. Bei großen und kleinen Problemen steht die Fahrradselbsthilfewerkstatt der Universität zur Verfügung. Und für größere Entfernungen gibt es das Semesterticket, mit dem alle Busse und Nahverkehrszüge der Bahn im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen benutzt werden können.

Die Umgebung Oldenburgs bietet einige landschaftliche Reize; unter anderem laden im Sommer viele Seen oder das Zwischenahner Meer zum Baden ein. Die Nordsee und die ostfriesischen Inseln sind nicht weit entfernt; schnell ist man in Hamburg oder Holland.