Titel: Qualitative Methoden der Psychoakustik
Art: Seminar
Veranstalter: B. Schulte-Fortkamp
Zeit und Ort: MI 8-10
Interessenten: Studierende mit Schwerpunkt Akustik, aber auch Studierende der Psychologie und Soziologie
Inhalt:
Wenn Geräusche und/oder Vibrationen beurteilt werden, handelt
es sich um einen sehr komplexen Prozess. Erforderlich ist, die verschiedenen
Einflussparameter oder auch Moderatoren, die wirksam werden, zu berücksichtigen.
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht die Frage nach qualitativen Bewertungsverfahren,
die dem jeweiligen Untersuchungsgegenstand angepasst sein müssen.
Unter diesem Aspekt werden subjektive Verfahren wie Skalierungsverfahren,
Semantische Differentiale, Kategorialurteile, Magnitude-Estimation, Stellenwert
von Instruktionen, sowie kombinierte Verfahren vorgestellt und diskutiert.
Literatur:
Gelfand, S.A. (1991) Hearing. An introduction to psychological and
physical acoustics. New York ( besonders Kapitel 7 und 8) ( zur Vertiefung
der am häufigsten verwendeten Klassischen psychoakustischen Methoden)
Griffin, M.J. (1996) Handbook of Human Vibration. Suffolk (Standardwerk
in Vibrationsforschung)
Haubensak, G. (1985) Absolutes und vergleichendes Urteil. Berlin (eine
Einführung in die Bezugssystemforschung)
Poulton, E.C. (1989) Bias in quantifying judgments.
Hove, (eine Einführung in die Problematik der Skalierungsforschung)
Zwicker, E. Fastl, H. (1997) Psychoacoustics- Facts and Models. Berlin,
New York (Standardwerk in Psychoakustik)
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