Rückblick

Der Ablauf der Unterrichtseinheit kann ungefähr an den beigefügten, ausgewählten Protokollen nachvollzogen werden. Die Protokolle wurden im Originalzustand belassen, lediglich offensichtliche Fehler wurden beseitigt. So ist an ihnen auch abzulesen, was bei den Schülern angekommen ist. Größere Lücken zwischen den Protokollen sind durch andere eingefügte Unterrichtsinhalte, Ferien, Kursfahrten und Klausuren entstanden.

Im Vergleich zur bisherigen Einführung in die Quantenmechanik hat sich die Beschränkung auf zwei Freiheitsgrade durch den möglichen Bezug zu realen Experimenten als sehr vorteilhaft erwiesen. Die Möglichkeit das Verhalten von Quantenobjekten an ganz konkreten Beispielen zu diskutieren hat das Interesse und Verständnis der Schüler stark erhöht.

Der Formalismus bereitete anfänglich starke Probleme, die Schüler wichen lieber auf die anschauliche Vektordarstellung aus. Da er aber im Sinne eines Spiralcurriculums in mehreren Phasen (Mikrowellen; Licht; Quantenmechanik) immer wieder aufgegriffen wurde, konnten die Schüler ihn am Schluss, als er in der Quantenmechanik gebraucht wurde, problemlos anwenden. Es ist daher dringend anzuraten, den Formalismus nicht erst beim Übergang zur Quantenmechanik einzuführen.

Auch die Tatsache, dass die Schüler Einblick in die aktuelle Diskussion in der Physik nehmen konnten, hat das Interesse der Schüler für das Fach Physik gesteigert.

Insgesamt stellt so das Unterrichtskonzept eine lohnenswerte Alternative oder Ergänzung zu bisherigen Konzepten dar.

pb